#79369 - 12/02/2005 02:19
Re: Genetik, autosomal dominante Vererbung, Gelbwange
[Re: Rosmary]
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Und nun, last but not least als letzter Farbschlag die dominante Gelbwange. Wir haben schon die gonosomal rezessiv vererbende Gelbwange kennengelernt und ich habe dabei angesprochen, daß es auch eine autosomal dominant vererbende Form dieses Farbschlages gibt. In Deutschland gibt es Gelbwangen bisher nur als gonosomal rezessive Tiere, in den USA gibt es jedoch auch den autosomal dominanten Erbgang. Da viele Farbschläge den Weg über den Teich nach Deutschland geschafft haben (Lutino, dominantes Silber,...), denke ich, daß es auch bei der dominanten Gelbwange nur eine Frage der Zeit ist, bis man diese Vögel in Deutschland antreffen wird. Die dominante Gelbwange unterscheidet sich optisch nicht von der gonosomal rezessiv vererbenden, weshalb ich der Einfachheit halber die Farbschlagbeschreibung von weiter vorne im Kurs kopiere... Bei der Gelbwange wird der Gefiederfarbstoff Psittacin verdünnt - genaugenommen fehlt davon der orangene Anteil. Nymphensittiche zeigen orange nur an den Wangenflecken, bei der Gelbwange sind daher diese Wangenflecken nicht mehr orange, sondern stattdessen intensiv gelb gefärbt. Daher auch der Name Gelbwange. <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Hier ein Foto der Gelbwangenschecken-Henne der Schlümpfe (ist zwar eine gonosomal rezessive Gelbwange, aber die autosomal dominanten sehen wie gesagt genauso aus): Gelbwangen haben graue Schnäbel, Füße und Krallen und dunkle Augen. Der rosane Schnabel bei Sunny hat also mit dem Farbschlag Gelbwange nichts zu tun - er ist durch die Scheckung zu erklären. Da die dominante Gelbwange autosomal dominant vererbt, gibt es hier ebenso wie beim dominanten Silber einfaktorige und zweifaktorige (doppelfaktorige) Tiere. Bei der Gelbwange sind diese aber im Gegensatz zum dominanten Silber nicht optisch unterscheidbar (evtl. vererbt Gelbwange auch dominant über Wildfarben (also kein intermediärer Erbgang), das wäre eine Erklärung weshalb keine Mischfarbe mit orange an den Wangenflecken zu erkennen ist). [color:"blue"] Dominante Gelbwange vererbt autosomal dominant, die Abkürzung ist G (bitte nicht mit XG verwechseln, welches gonosomal rezessiv vererbt). Der Gencode für einen einfaktorigen dominanten Gelbwangenhahn ist deshalb XX NG, der für eine einfaktorige dominante Gelbwangenhenne XY NG. Für einen zweifaktorigen (doppelfaktorigen) dominanten Gelbwangenhahn hat man den Gencode XX GG, für eine Henne entsprechend XY GG. [/color] Grüße, Barbara
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Das Schönste was es auf der Welt gibt, ist ein leuchtendes Gesicht. [Albert Einstein]
Ich weiß nicht, was der Schlüssel zum Erfolg ist - aber der Schlüssel zum Mißerfolg liegt darin, daß man es allen recht machen will. [Bill Cosby]
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#79370 - 12/02/2005 02:43
Genetik - Gen-Ethik?!?
[Re: Rosmary]
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Hallo zusammen,
tja, nun habt ihr ihn also hinter euch, den Genetikkurs. Wir haben alle Farbschläge durch und ich hoffe, ihr hattet Spaß an der Sache und habt ein bißchen was dazugelernt.
Im Übungsthread geht es natürlich noch weiter mit Genetik (wir wollen ja noch trihybrid üben und die neu-gelernten Farbschläge auch anwenden) und wenn ihr noch Fragen zum Kurs habt, dürft ihr die selbstverständlich auch gerne stellen.
Ich hoffe, daß nun alle nicht mehr gleich "oh je" schreien, wenn man mit X und Y und diversen Abkürzungen um sich wirft, sondern daß ich mit dem Kurs etwas Licht in das Fachchinesisch und den Nebel der Farbschläge gebracht habe. Und daß in Zukunft mehrere mitreden können, wenn Threads wie "Geschlechtsbestimmung von Marions Küken" gestartet werden.
Abschließend möchte ich aber noch etwas sagen. Jede Mutation ist eine Abweichung von der Norm, vom Wildtyp - und nicht alles, was auch gut aussieht, muß gut für die Vögel sein. Zum Züchten gehört viel mehr, als das Wissen um die Vererbung der Farbschläge, das haben wir bei den Lutinos ganz klar gesehen. Kreuzt man nur im Inzuchtbetrieb und wild irgendwelche Farbschläge durcheinander, erhält man irgendwann mickrige Vögel mit Glatze. Kreuzt man ständig Schecke mit Schecke, werden die Vögel mit der Zeit kleiner. Auch die so beliebte Mutation des Weißkopfes ist noch deutlich kleiner als die Wildform, vom Letalfaktor bei den rezessiven Schecken mal ganz abgesehen. Die intensive Zucht von Farbschlägen hat unter anderem dazu geführt, daß man heute kaum noch reinerbige wildfarbene Nymphen hat, viele wildfarbene Hähne sind "Überraschungspakete" und einige Züchter arbeiten hart daran, die Wildform wiederzubekommen. Jeder, der wirklich ernsthaft züchten will, sollte sich dessen bewußt sein und das Hauptaugenmerk darauf legen, daß die Vögel nicht nur bunt, sondern auch gesund sind. Dazu gehört auch der "lange" Weg - wie die Rückkreuzung mit Wildfarbenen in der Lutinozucht. Dabei fallen natürlich auch wildfarbene Küken an, welche keine so hohen Preise erzielen. Ein Grund für die Leute, die nur aufs Geld schauen, nicht den langen Weg zu gehen. Und ein Grund dafür, daß heute viele Nymphensittiche nicht mehr so alt werden, wie sie es vor ein paar Jahrzehnten noch wurden. Die oberste Devise sollten aber gesunde Vögel und gesunde Zuchtlinien sein, deren Aufbau sehr lange dauern kann - eben Klasse statt Masse, das ist zumindest meine Meinung.
Liebe Grüße, Barbara
PS: Es gibt auch noch die sogenannten Gestaltsmutationen bei den Nymphensittichen (Kronenhaube,...) - dafür interessiere ich mich aber nicht wirklich und daher kann ich dazu auch nicht viel sagen. PPS: Hab ich bisher irgendwie immer vergessen zu sagen, aber prinzipiell bezeichnet man den Hahn mit 1,0, die Henne mit 0,1.
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#79371 - 12/02/2005 12:05
Re: Genetik, autosomal dominante Vererbung, Silber
[Re: Rosmary]
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Professor
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Huhu Babs, eine Frage habe ich noch. Das leicht glänzende Silber der Körperfedern sieht in Kombination mit dem weißen Kopf vor allem bei den zweifaktorigen dominanten Silberweißköpfen sehr edel aus Zweifaktorig Silber? Also XY SiSi? Aber wie kriegt man dann den Weißkopf noch rein? Oder versteh ich das jetzt falsch. LG Frosch
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Grüße vom Schwinge dich hinauf zum Mond Selbst wenn du ihn verfehlst, landest du bei dein Sternen...
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#79372 - 12/02/2005 17:05
Re: Genetik, autosomal dominante Vererbung, Silber
[Re: frosch]
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Registriert: 30/06/2003
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Hi Frosch,
das verstehst Du schon richtig. Bis auf Pastellkopf/Weißkopf liegen alle autosomal behandelten Farbschläge auf unterschiedlichen Autosomenpaaren. Daher kann man dann auch alle kombinieren (und landet irgendwann bei trihybrid, tetrahybrid, pentahybrid,... - also da, wo wir irgendwann nicht mehr die Tabellen aufschreiben).
Eine zweifaktorige dominante Silberhenne ist - wie Du richtig sagtest - XY SiSi. Hat sie zudem einen weißen Kopf ist sie entsprechend XY ww SiSi. Magst Du den Vogel auch noch in gescheckt, hättest Du XY ss ww SiSi. Und wenn Du das dann noch in geperlt magst, hast Du entsprechend XPY ss ww SiSi. Einfach alles reinkombinieren... <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Gollum hat ja auch eine Dreierkombi im Farbschlag - ist XPY ss ww (oder XPXP ss ww, wenn es ein Hahn ist) - da er ein geperlter Weißkopfschecke ist.
Wir machen das in den Übungen auch noch (zumindest Küken bis trihybrid überlegen) und vielleicht die Bezeichnungen bis tetra (oder auch höher, wenn ihr wollt - die Namen sind ja nicht soooo schwer, oder?).
Grüße, Barbara
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#79373 - 12/02/2005 18:08
Re: Genetik, autosomal dominante Vererbung, Silber
[Re: Rosmary]
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Professor
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Ort: Karlsruhe
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Huhu Babs,
stimmt ja <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/hammeraufkopf.gif" alt="" />
Ich war gedanklich bei der Gonosomalen Vererbung und habe mich gewundert, wie du mehr als zwei Infos unterbringen willst <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
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#79374 - 12/02/2005 18:36
Re: Genetik, autosomal dominante Vererbung, Gelbwange
[Re: Rosmary]
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Bachelor
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@ Schlümpfe: Du meine Güte, was ist das nur für ein Zuckerstückchen  ... wo wohnt ihr denn??? bzw. wann seid ihr mal nicht zu Hause??? *schon mit Brecheisen und Transportbox in der Tür steh* <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Sowas Niedliches habe ich ja noch nie gesehen! *haben will*
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Liebe Grüße Nina
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
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#79375 - 15/02/2005 18:47
Re: Genetik, DNA-Tests
[Re: maxi25]
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Hallo zusammen, nachdem wir gesehen haben, daß man mittels Genetik zwar anhand einiger Farbschläge (bei der gonosomalen Vererbung) das Geschlecht bestimmen kann, in den meisten Fällen jedoch recht schnell an die Grenzen stößt, möchte ich noch ein Wort zu DNA-Tests verlieren. Für Nymphensittiche sind diese zwar nicht so wichtig, da die Vögel auch recht schnell geschlechtsreif werden und dann das geschlechtertypische Balzen aufweisen, aber bei Papageien besitzen diese Tests einen hohen Stellenwert. Schließlich sind Papageien teuer und werden erst recht spät geschlechtsreif. DNA-Tests auf das Geschlecht sind eigentlich keine richtigen DNA-Tests, weil dort nicht - wie beispielsweise in der Kriminaltechnik - ein genetischer Fingerdruck erstellt wird, sondern vielmehr nur geschaut wird, ob XX oder XY vorliegt. Früher wies man die so genannten Barr-Körperchen nach. Sind zwei X-Chromosomen vorhanden, so wird eines der beiden bereits früh in der Entwicklung (noch im Embryonalstatus) inaktiviert. Es ist stark aufspiralisiert und wird als Barr-Körperchen oder auch X-Chromatin bezeichnet. Dieses kann speziell angefärbt und so sichtbar gemacht werden. Außerdem sind X-Chromosomen größer als Y-Chromosomen... Heute geht man jedoch meistens anders vor. Man bedient sich der PCR (Polymerase Chain Reaction, deutsch: Polymerasekettenreaktion). Mit dieser Technik läßt sich auch der genetische Fingerabdruck erstellen. Man bricht die DNA hiermit in einzelne Genabschnitte auf und trennt diese DNA-Bruchstücke dann mittels Gelelektrophorese auf. Bißchen viele Fachbegriffe, aber die braucht ihr euch eigentlich nicht zu merken. Das Ergebnis ist das folgende: Die schwarzen Striche, die ihr seht sind einzelne Gene (sie werden angefärbt). Links ist eine Standardprobe, die man immer zugibt, damit man sicher gehen kann, daß das Experiment (die Gelelektrophorese) richtig verlaufen ist. Daneben seht ihr je zwei Proben eines Hahnes und einer Henne. Man schaut sich für die Geschlechtsbestimmung mittels PCR ein Gen an, das sich nur auf dem X-Chromosom befinden kann (beim Mensch schaut man sich z.B. Amelogenin an, eine Zahnschmelzkomponente). Beim Hahn hat man es deshalb in doppelter Ausführung (zwei Striche), da man ja zwei X-Chromosome (und damit auf jedem eines der Gene) hat, bei der Henne nur eines. D.h. hat man einen schwarzen Strich, hat man eine Henne, hat man zwei, dann hat man einen Hahn. Warum kriegt man bei DNA-Tests trotzdem manchmal das falsche Ergebnis? Diese Tests sollten - wie ihr anhand des Verfahrens seht - 100% sicher sein. Sind sie auch... eigentlich. Aber - man entnimmt dem Vogel für den DNA-Test normalerweise eine Feder. Mit dem Blut aus dem Federkiel führt man den DNA-Test durch. Dafür ist es wichtig, die Feder nicht mit den Fingern zu berühren, weil man das DNA-Material des Vogels sonst mit eigenem DNA-Material verunreinigt. Viele bedenken das jedoch nicht. Und deshalb bekommt man dann - statt dem Geschlecht des Vogels - entsprechend das eigene Geschlecht gesagt. Und da viele Tierärzte Männer (XY) sind, kommt bei so manchem Hähnchen als Ergebnis eben Henne (XY) raus... <img src="http://www.tiernetzwerk.de/images/graemlins/rolleyes.gif" alt="" /> Grüße, Barbara PS: In den Übungen hab ich es schonmal gesagt, aber auch hier nochmal - falls ihr bei den Farbschlägen irgendwo "/" lest, dann ist das die Abkürzung für "Spalt in"!
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#79376 - 17/02/2005 20:28
Re: Genetik, Gonosomen, Gentests bei Vögeln
[Re: Rosmary]
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Nachdem ihr euch nun erfolgreich durch den Kurs gekämpft habt, noch ein allerletzter Hinweis (um die Verwirrung komplett zu machen). Falls sich jemand tiefer mit Vogelgenetik auseinandersetzen möchte, sollte er nicht überrascht sein, wenn er anstelle von X und Y (für die Geschlechtschromosomen) auf einmal die Buchstaben Z und W antrifft. Der Grund hierfür ist, daß sich die Geschlechtschromosomen der Vögel unabhängig von denen der Säugetieren entwickelt haben. Bei den Säugetieren spricht man von X und Y (wobei das Y-Chromosom das kleinere ist und weniger Informationen enthält... oder - um es mit den Worten des Genetikers David Page zu sagen: "Das Y ist die verwesende Version des X-Chromosoms, ein lebendes Fossil der Evolution von Sex-Chromosomen" - das Y-Chromosom war früher dreimal so groß), bei den Vögeln von Z und W. Hier haben - wie wir wissen - die Hähne zweimal das selbe Gonosom, also ZZ, die Hennen zwei verschiedene, also ZW. Bei DNA-tests, mit denen das Geschlecht der Vögel herausgefunden werden soll, geht man mittels PCR vor (siehe Posting weiter oben), d.h. man zerlegt die DNA erstmal in die Genabschnitte. Das Gen, welches betrachtet wird, ist das Chromo-Helicase-DNA Binding (CHD) Gen. Das CHD-W Gen befindet sich auf dem W-Chromosom und kommt daher nur bei Hennen vor, während das CHD-Z Gen, das auf dem Z-Chromosom liegt, bei Hähnen und Hennen vorhanden ist (bei Hähnen entsprechend zweimal, bei einer Henne nur einmal). Untersucht wird das CHD-Z Gen -> findet man nach der Gelelektrophorese, wie oben erläutert zwei Signale, so hat man eine Henne, findet man nur eines, hat man einen Hahn.
[color:"blue"] Das DNA-Ergebnis lautet daher also Hahn = ZZ, Henne = ZW! [/color]
Da alle Bücher und die meisten Websites, die sich mit der Vererbung bei Nymphensittichen (und auch Wellibücher) beschäftigen, fälschlicher Weise X und Y als Geschlechtschromosomen verwenden und sich diese Bezeichnung daher "eingebürgert" hat, habe ich das auch im Kurs so gemacht. Nicht, daß ihr die Bücher aufschlagt und euch gleich wundert. Wissenschaftlich betrachtet wäre aber stattdessen Z und W richtig. Auch, daß man beim Lutino-XL das L groß schreibt, hat sich so eingebürgert, auch wenn es bei einem rezessiven Merkmal nicht logisch ist (logischer und richtiger wäre Zl). Aber damit müssen wir wohl leben und ich habe im Kurs versucht, alles so zu schreiben, daß es mit den "Fachbüchern" konform geht.
Liebe Grüße, Barbara
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#79378 - 18/02/2005 12:30
Re: Genetik, Gonosomen, Gentests bei Vögeln
[Re: Rosmary]
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Professor
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Huhu Babs,
trotz dem Fachchinesisch sehr gut verständlich - prima!
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